dogunity.ch https://www.dogunity.ch/blog/ Wed, 22 Apr 2026 02:42:08 +0000 de-DE hourly 1 Warum Schlaf für Hunde so wichtig ist – 6 spannende Fakten https://www.dogunity.ch/blog/schlaf-fuer-hunde/ https://www.dogunity.ch/blog/schlaf-fuer-hunde/#comments Wed, 18 Dec 2024 10:30:00 +0000 https://www.dogunity.ch/blog/schlaf-fuer-hunde/ Weiterlesen

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Schlaf spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Hunden.

Doch wie viel Schlaf brauchen sie eigentlich?

Warum ist ausreichend Ruhe so wichtig, und welche Folgen kann Schlafmangel haben?

In diesem Beitrag erfährst du, wie Hunde schlafen, welche Schlafphasen sie durchlaufen und warum Erholung genauso wichtig ist wie Bewegung.

1. Hunde brauchen viel Schlaf

Hunde erleben die Welt durch ihre ausgeprägten Sinne sehr intensiv. Sie brauchen genügend Schlaf, um die vielen Eindrücke verarbeiten zu können.

Ein erwachsener Hund braucht am Tag ca. 17-20 Stunden Erholungszeit. Die verbringt er mit Ausruhen, dösen und dem eigentlichen Schlafen. Das Bedürfnis von Welpen und alten Hunden liegt sogar bei ca. 22 Stunden pro Tag.

Das Schlafbedürfnis kann jedoch sehr individuell sein und hängt unter anderem auch von der Beschäftigung oder der Rasse ab. Grosse Hunde schlafen häufig mehr als kleine Hunde.

2. Gelerntes und Erlebtes wird im Schlaf verarbeitet

Eine wichtige Funktion des Schlafes ist die Entwicklung von Nervenverbindungen.

Besonders Welpen und Junghunde entdecken in den Wachphasen ihre Umwelt und sammeln so wichtige Erfahrungen für ihr späteres Leben. Der Welpe braucht zwischendurch immer wieder viel Zeit zum Ruhen. So kann er seine Eindrücke verarbeiten und abspeichern.

Neuerlerntes wird in der Wachphase im Hippocampus abgelegt und zwischengespeichert. Diese Hirnregion ist besonders wichtig für das Lernen und die Erinnerung. Erst im Tiefschlaf werden diese Informationen dann weiterverarbeitet.

Schlafentzug führt dazu, dass Nervenzellen sich nicht richtig regenerieren können oder im schlimmsten Fall gar nicht ausgebildet werden.

3. Schlafphasen

Einen grossen Teil der Erholungszeit verbringt der Hund dösend. Während dieser Zeit reagiert er leicht auf Geräusche, Gerüche oder Bewegungen.

Der eigentliche Schlaf läuft dann in unterschiedlichen Phasen ab.

Er beginnt mit einem Leichtschlaf, der in einen Tiefschlaf übergeht und in der REM-Phase endet. (Rapid Eye Movement). Anschliessend folgt eine kurze Wachphase, bevor der nächste Zyklus beginnt. Fühlt sich der Hund sicher und geborgen in seiner Umgebung, können bis zu 20 solcher Zyklen aufeinander folgen.

Hunde brauchen also unbedingt genügend Zeit, um sich erholen zu können.

4. Auch Hunde können träumen

In der Tiefschlafphase beginnt der Hund zu zucken, wuffen und seine Pfoten bewegen sich, als wolle er wegrennen.

Diese Phase nennt sich Rapid Eye Movement (übersetzt heisst das: schnelle Augenbewegung). Eine physiologische Muskellähmung verhindert, dass er das Geträumte umsetzen kann. Sie ist ein völlig normaler und natürlicher Vorgang, der nur in dieser Schlafphase stattfindet.

Der Hund sollte in dieser Zeit, wenn möglich nicht erschreckt oder geweckt werden.

5. Schlafmangel macht auch Hunde krank

Hunde die nicht genug Schlafen oder ruhen, sind häufig überdreht.

Hält der Schlafmangel über eine längere Zeit an, kann der Hund gereizt und sogar aggressiv werden. Dies kann langfristig das Immunsystem schwächen und zu chronischen Krankheiten führen.

6. Ruhe versus Auslastung

Viele der heutigen Hunderassen wurden ursprünglich gezüchtet, um eng mit dem Menschen zusammen zu arbeiten. Diese Arbeitsrassen sind häufig sehr aktiv und voller Energie.

So sind Border Collies, Australian Sheperd, Malinois und Co. allzeit bereit Aufgaben zu übernehmen, woraus schnell der Eindruck entstehen mag, dass sie mehr Auslastung und weniger Schlaf brauchen.

Doch leider führt das oft zu einer Überreizung und einer Überforderung des Hundes. Sie können nicht mehr runterfahren, sind überdreht, angespannt und nicht selten beginnen sie Fahrräder, Jogger etc. zu jagen.

Für solche Hunderassen ist es besonders wichtig, im ersten Lebensjahr vor allem Ruhe und Selbstregulation zu erfahren.

Auch im erwachsenen Alter brauchen sie stets ein gutes Gleichgewicht zwischen Bewegung, Auslastung und Ruhe. Weniger ist oft mehr und alle Hunderassen sollten früh lernen, dass Ausruhen und Nichtstun auch zu einem gesunden, erfüllten Hundeleben gehört.

Fazit

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Aktivität und Ruhe ist essenziell für ein gesundes Hundeleben.

Schlaf hilft Hunden, Erlebtes zu verarbeiten, stärkt ihr Immunsystem und sorgt für ein ausgeglichenes Wesen.

Wer seinem Hund ausreichend Erholungszeit ermöglicht, trägt aktiv zu dessen Wohlbefinden und langfristiger Gesundheit bei.

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Sicherheit & Vertrauen: Die Basis der Hund-Mensch-Beziehung https://www.dogunity.ch/blog/sicherheit-vertrauen-hund/ https://www.dogunity.ch/blog/sicherheit-vertrauen-hund/#comments Wed, 18 Dec 2024 10:29:00 +0000 https://www.dogunity.ch/blog/sicherheit-vertrauen-hund/ Weiterlesen

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Eine vertrauensvolle Hund-Mensch-Beziehung basiert auf Sicherheit, Respekt und Verlässlichkeit. Doch wie entsteht Vertrauen, und welche Rolle spielen unsere eigenen Verhaltensweisen dabei?

1. Sicherheit als Grundbedürfnis des Hundes

Wie wir Menschen, so haben auch Hunde Grundbedürfnisse.

Hunde fühlen sich erst dann sicher, wenn sie wissen bzw. die Erfahrung gemacht haben, dass ihre Grundbedürfnisse (Futter, Wasser, Schlaf, Betätigung, sich lösen können) erfüllt werden.

2. Respekt im Umgang mit dem Hund

Die Bedürfnisse zu respektieren und mit Bedacht auf unsere Hunde einzugehen ist sehr wichtig im Zusammenleben mit ihnen.

Dazu gehört es zum Beispiel auch, das richtige Maß zwischen Aktivität und Ruhe zu finden.

Hierbei gilt es zu beachten, dass Hunde am Tag zwischen 18-22 Stunden ruhen.

Könnten sie ihren Tagesablauf selbst gestalten, würden sie die meiste Zeit davon schlafen, dösen und die Welt beobachten.

3. Verlässlichkeit schafft Vertrauen

Ein Vertrauensprozess bedeutet Arbeit – „Vertrauen schaffen“.

Unser Handeln muss für den Hund unbedingt berechenbar und somit vorausschauend sein! Dabei steht das psychische und physische Wohl des Hundes an erster Stelle!

In diesen Prozess könnt ihr gemeinsam mit eurem Hund gemeinsam hineinwachsen. Dabei spielt euer Bauchgefühl und auch das Wissen und entsprechende Tools eine wichtige Rolle.

Strukturen schaffen und faire Grenzen setzen schaffen eine Verlässlichkeit für den Hund, durch die er sich dem Menschen anschliessen kann.

Hunde suchen in ihrem Leben nach Sicherheit und Führung. Finden sie die nicht in ihrem Sozialpartner, übernehmen sie die selbst.

Manch ein Hund ist damit aber komplett überfordert, weil ihm schlicht die Kompetenzen dazu fehlen.

4. Vertrauen - ein erlerntes Verhalten

Wenn der Hund im Alltag nicht ständig überfordert wird, kann Vertrauen entstehen.

Indem wir ihn u.a. in schwierigen Situationen unterstützen, dadurch, dass wir diese umgehen oder ihm helfen diese zu bewältigen.

Vertrauen soll verständnisvoll, ehrlich, fair, beständig und auch konsequent entstehen können. Eben gemeinsam als Mensch-Hund-Team und so kann man es auch als gemeinsamen Lernweg verstehen.

5. Unsicherheit verhindert Vertrauen

Wenn Hunde immer wieder überfordert, in Angst versetzt, physische oder psychische Gewalt erdulden müssen, unter Zwang gestellt werden, entwickeln sie statt Vertrauen Misstrauen.

Fehlverhalten des Menschen kann zu Unsicherheit beim Hund führen, der Mensch wird für den Hund unberechenbar, dies kann bis in eine erlernte Hilflosigkeit führen und Meide Verhalten zur Folge haben.

Ganz besonders bei sensiblen Hunden ist daher eine vertrauensvolle Basis sehr wichtig!

6. Kontrolle ist gut - Vertrauen ist besser

Dass Hunde hoch soziale Tiere sind, ist uns allen klar.

Sie vertrauen uns meist schnell und verzeihen uns einiges! Natürlich hat jeder mal einen schlechten Tag und wir reagieren auch mal so, dass wir uns im Nachhinein damit nicht gut fühlen.

Das ist alles nicht schlimm, solange wir für den Hund dann auch wieder einschätzbar und fair sind. Wenn wir das Vertrauen unseres Hundes möchten, dann sollten wir ihm mit Achtsamkeit und Freundlichkeit, aber auch mit Klarheit begegnen.

Denn Hunde machen uns feinfühliger und wir lernen durch sie vielseitiger zu kommunizieren.

Fazit

Sicherheit und Vertrauen sind die Grundlage für eine harmonische Beziehung zwischen Hund und Mensch.

Durch berechenbares Verhalten, respektvollen Umgang und faire Strukturen geben wir unserem Hund die Orientierung, die er braucht.

Vertrauen wächst mit Geduld und Verständnis – und stärkt so die tiefe Bindung zwischen uns und unserem vierbeinigen Begleiter.

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